Wichtiger Hinweis zu Panikattacken

Eine schwere Panikattacke geht oft mit Herzrasen, Atemnot und Todesangst einher und fühlt sich an wie ein Herzinfarkt. Wenn Sie solche Symptome zum ersten Mal haben und unsicher sind, rufen Sie im Zweifel immer den Rettungsdienst (112), um organische Ursachen auszuschließen! In akuten seelischen Krisen hilft Ihnen die kostenlose Telefonseelsorge rund um die Uhr unter 0800 111 0 111.

Test: Angststörung & Panikattacken (Symptome & Behandlungsansprüche)

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Zur Übersicht: Psychische Erkrankungen

Fachlich geprüft | Stand: 28.04.2026

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Angst ist eigentlich ein gesunder, überlebenswichtiger Schutzmechanismus. Doch wenn das ständige Grübeln den Schlaf raubt, Panikattacken den Alltag beherrschen und Sie anfangen, bestimmte Orte oder Situationen aus Angst vor der Angst zu meiden, hat sich die Furcht verselbstständigt. Sie wird zu einer Krankheit, die behandelt werden muss.

Mit diesem Test können Sie prüfen, ob Ihre Symptome auf eine behandlungsbedürftige Angststörung hindeuten. Er bewertet die drei wichtigsten medizinischen Dimensionen: Körperliche Panik, psychisches Grübeln und das Vermeidungsverhalten. Nach der Auswertung zeigen wir Ihnen konkrete Wege, wie Sie Ihre Rechte gegenüber der Krankenkasse auf einen schnellen Therapieplatz durchsetzen.

WICHTIG: Ihr Recht auf Psychotherapie (§ 27 SGB V)

Wenn eine Angststörung Ihren Alltag einschränkt, haben Sie einen gesetzlichen Anspruch auf Krankenbehandlung. Lassen Sie sich von langen Wartelisten nicht abschrecken:

Strategie-Tipp: Das "Vermeidungsverhalten" betonen. Wenn es um die Bewilligung einer Psychotherapie oder Reha geht, sucht der Medizinische Dienst (MD) immer nach dem sogenannten „Krankheitswert“. Der stärkste Beweis dafür ist Vermeidungsverhalten. Fahren Sie aus Angst keinen Bus mehr? Gehen Sie nicht mehr einkaufen? Dokumentieren und betonen Sie diese Alltagseinschränkungen gegenüber Ärzten und Gutachtern!
Wichtiger Hinweis: Dieser Online-Test liefert keine medizinische Diagnose (wie z. B. nach ICD-10 F40/F41), sondern dient ausschließlich der Selbsteinschätzung und ersten Orientierung. Eine rechtssichere Diagnose, die Grundlage für eine Kostenübernahme durch die Kasse ist, kann nur durch einen approbierten Arzt oder psychologischen Psychotherapeuten gestellt werden.
Hinweis zur Datenspeicherung: Ihre psychischen Gesundheitsdaten sind hochsensibel. Die Auswertung dieses Tests erfolgt zu 100 % lokal in Ihrem Browser. Es findet keine Übermittlung Ihrer Antworten an Kassen-Lotse oder Dritte statt.
Technischer Hinweis: Um Ihr Test-Ergebnis als PDF für das Erstgespräch beim Arzt herunterzuladen, öffnen Sie diese Seite bitte in einem Internet-Browser wie Chrome, Firefox oder Safari.

Redaktionell geprüft am: 28.04.2026

Wie oft trafen die folgenden Aussagen in den letzten 4 Wochen auf Sie zu?

Schritt 1 – Akute Panik & Körperliche Reaktionen
Schritt 2 – Grübeln & Soziale Ängste
Schritt 3 – Vermeidung & "Selbstmedikation"

Für die Beantragung einer Psychotherapie (Krankheitswert) ist dieses Verhalten ausschlaggebend.

Schritt 1 von 3

Wichtig : Dieser Online-Test dient ausschließlich der Selbstreflexion und stellt keine medizinische Diagnose dar. Angststörungen erfordern zwingend eine ärztliche Untersuchung (auch um organische Ursachen wie Schilddrüsenprobleme auszuschließen). Eine offizielle Diagnose (z.B. ICD-10 F40/F41) ist die Voraussetzung für Leistungen der Krankenkasse (Therapie, Krankengeld).

Clerion – Hilfe bei Angst vor Behördenpost

Viele Menschen mit Angststörungen leiden unter Briefkasten-Panik. Behördenbriefe von der Krankenkasse (z.B. Aufforderungen des Medizinischen Dienstes) bleiben aus Angst ungeöffnet – mit fatalen Folgen für das Krankengeld. Clerion nimmt Ihnen die Angst: Laden Sie den Brief hoch. Die KI erklärt ihn Ihnen freundlich, behält Fristen im Blick und schreibt Ihnen sofort einen passenden, rechtssicheren Antwortbrief als PDF.

Häufige Fragen (FAQ) zur Therapie bei Angststörungen

Zahlt die Krankenkasse jede Form von Therapie?

Nein. Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen ausschließlich sogenannte „Richtlinienverfahren“. Dazu gehören die Kognitive Verhaltenstherapie (welche bei Angst- und Panikstörungen als besonders effektiv gilt), die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, die Analytische Psychotherapie (Psychoanalyse) und die Systemische Therapie. Alternative Methoden (wie Hypnosetherapie oder reines Coaching) werden in der Regel nicht übernommen.

Muss ich Medikamente gegen die Angst nehmen?

Das ist allein Ihre Entscheidung in Absprache mit einem Arzt (Psychiater). Niemand kann Sie zur Einnahme von Psychopharmaka (z. B. Antidepressiva, die auch angstlösend wirken) zwingen, auch nicht die Krankenkasse. Bei schweren Angststörungen kann eine Kombination aus Medikamenten und Psychotherapie jedoch oft der schnellste Weg zur Linderung sein, da die Medikamente die nötige Stabilität schaffen, um sich der Angst in der Therapie überhaupt stellen zu können.

Erfährt mein Arbeitgeber von meiner Angststörung?

Nein, psychische Erkrankungen unterliegen der strengen ärztlichen Schweigepflicht. Wenn Sie wegen Ihrer Angststörung krankgeschrieben werden, steht auf der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) für den Arbeitgeber kein ICD-Diagnoseschlüssel. Die Therapie selbst findet in der Regel außerhalb der Arbeitszeit statt. Sollte die Krankheit zu sehr langen Ausfällen führen, greift das normale Krankengeld.

Quellen & weiterführende Links

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