Eine schwere Panikattacke geht oft mit Herzrasen, Atemnot und Todesangst einher und fühlt sich an wie ein Herzinfarkt. Wenn Sie solche Symptome zum ersten Mal haben und unsicher sind, rufen Sie im Zweifel immer den Rettungsdienst (112), um organische Ursachen auszuschließen! In akuten seelischen Krisen hilft Ihnen die kostenlose Telefonseelsorge rund um die Uhr unter 0800 111 0 111.
Fachlich geprüft | Stand: 28.04.2026
Direkt zum kostenlosen Angst-Test springenAngst ist eigentlich ein gesunder, überlebenswichtiger Schutzmechanismus. Doch wenn das ständige Grübeln den Schlaf raubt, Panikattacken den Alltag beherrschen und Sie anfangen, bestimmte Orte oder Situationen aus Angst vor der Angst zu meiden, hat sich die Furcht verselbstständigt. Sie wird zu einer Krankheit, die behandelt werden muss.
Mit diesem Test können Sie prüfen, ob Ihre Symptome auf eine behandlungsbedürftige Angststörung hindeuten. Er bewertet die drei wichtigsten medizinischen Dimensionen: Körperliche Panik, psychisches Grübeln und das Vermeidungsverhalten. Nach der Auswertung zeigen wir Ihnen konkrete Wege, wie Sie Ihre Rechte gegenüber der Krankenkasse auf einen schnellen Therapieplatz durchsetzen.
Wenn eine Angststörung Ihren Alltag einschränkt, haben Sie einen gesetzlichen Anspruch auf Krankenbehandlung. Lassen Sie sich von langen Wartelisten nicht abschrecken:
Redaktionell geprüft am: 28.04.2026
Wichtig : Dieser Online-Test dient ausschließlich der Selbstreflexion und stellt keine medizinische Diagnose dar. Angststörungen erfordern zwingend eine ärztliche Untersuchung (auch um organische Ursachen wie Schilddrüsenprobleme auszuschließen). Eine offizielle Diagnose (z.B. ICD-10 F40/F41) ist die Voraussetzung für Leistungen der Krankenkasse (Therapie, Krankengeld).
Nein. Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen ausschließlich sogenannte „Richtlinienverfahren“. Dazu gehören die Kognitive Verhaltenstherapie (welche bei Angst- und Panikstörungen als besonders effektiv gilt), die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, die Analytische Psychotherapie (Psychoanalyse) und die Systemische Therapie. Alternative Methoden (wie Hypnosetherapie oder reines Coaching) werden in der Regel nicht übernommen.
Das ist allein Ihre Entscheidung in Absprache mit einem Arzt (Psychiater). Niemand kann Sie zur Einnahme von Psychopharmaka (z. B. Antidepressiva, die auch angstlösend wirken) zwingen, auch nicht die Krankenkasse. Bei schweren Angststörungen kann eine Kombination aus Medikamenten und Psychotherapie jedoch oft der schnellste Weg zur Linderung sein, da die Medikamente die nötige Stabilität schaffen, um sich der Angst in der Therapie überhaupt stellen zu können.
Nein, psychische Erkrankungen unterliegen der strengen ärztlichen Schweigepflicht. Wenn Sie wegen Ihrer Angststörung krankgeschrieben werden, steht auf der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) für den Arbeitgeber kein ICD-Diagnoseschlüssel. Die Therapie selbst findet in der Regel außerhalb der Arbeitszeit statt. Sollte die Krankheit zu sehr langen Ausfällen führen, greift das normale Krankengeld.
Unsere Ratgeber und Generatoren basieren auf der strikten Auswertung aktueller Gesetzestexte. Sie werden von Jan (Projektleitung) & Team entwickelt und durch unser Netzwerk aus Fachberatern regelmäßig auf fachliche Korrektheit geprüft.
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