GdB-Ersteinschätzung: Lohnt sich ein Antrag beim Versorgungsamt?

Wichtig: Wie das Versorgungsamt psychische Leiden bewertet

Ein großer Irrtum im Sozialrecht ist, dass allein eine Diagnose (wie z.B. "Schwere Depression" oder "PTBS") automatisch zu einem Schwerbehindertenausweis führt. Das ist nicht so!

Das Versorgungsamt richtet sich nach den Versorgungsmedizinischen Grundsätzen (Teil B, 3.7). Entscheidend ist einzig und allein die "soziale Anpassungsschwierigkeit". Das bedeutet: Wie stark schränkt die Erkrankung Ihren Alltag, Ihre Arbeit, Ihre Beziehungen und Ihre Fähigkeit zur Selbstversorgung ein?

Zuletzt geprüft: 04.03.2026

Bitte beantworten Sie die folgenden Fragen ehrlich im Hinblick auf Ihren aktuellen Alltag, nicht nur an besonders schlechten Tagen:

Schritt 1 – Dauer & Therapie (Chronifizierung)

Das Versorgungsamt bewertet nur Zustände, die dauerhaft (über 6 Monate) anhalten und nicht durch einfache Therapien geheilt werden können.

Schritt 2 – Arbeit & Soziales Leben
Schritt 3 – Alltag & Selbstorganisation

Können Sie Ihr Leben abseits der Arbeit noch selbst organisieren?

Schritt 1 von 3

Achtung (Haftungsausschluss): Dieses Tool liefert eine unverbindliche Orientierung und kann die Begutachtung durch das Versorgungsamt nicht ersetzen. Die Zuerkennung eines GdB hängt maßgeblich davon ab, wie ausführlich und präzise Ihre behandelnden Ärzte (Psychiater, Hausarzt, Klinikberichte) Ihre Einschränkungen in den ärztlichen Befundberichten dokumentieren.

Clerion – Hilfe beim GdB-Antrag und Widerspruch

Der Antrag beim Versorgungsamt auf Feststellung einer Behinderung ist extrem lang. Und oft lehnen die Ämter im ersten Schritt ab oder vergeben nur einen zu niedrigen GdB von 20, weil sie auf Erschöpfung bei den Antragstellern spekulieren. Hier hilft Clerion: Die KI liest den Ablehnungsbescheid, erklärt Ihnen die Begründung des Amtes und formuliert für Sie einen fachlich starken, juristisch sauberen Widerspruch – einfach als PDF zum Ausdrucken.