Ein schwerer Burnout kann mit tiefen Depressionen und Ausweglosigkeit einhergehen. Wenn Sie sich in einer akuten Notlage befinden, wenden Sie sich bitte sofort an die Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 (kostenlos, anonym, 24/7). In lebensbedrohlichen Situationen wählen Sie die 112.
Fachlich geprüft | Stand: 28.04.2026
Direkt zum kostenlosen Burnout-Test springenDer Akku ist leer, die Arbeit erscheint sinnlos und selbst nach dem Wochenende fühlen Sie sich restlos erschöpft. Ein Burnout entsteht nicht über Nacht, sondern ist ein schleichender Prozess chronischer Überlastung. Wer die Warnsignale des Körpers ignoriert, riskiert einen totalen Zusammenbruch, der monatelange Ausfälle nach sich ziehen kann.
Mit diesem Test bewerten Sie Ihr persönliches Risiko auf Basis wissenschaftlicher Kriterien. Wir prüfen die drei Hauptdimensionen: Emotionale Erschöpfung, Zynismus (innere Distanz zum Job) und verminderte Leistungsfähigkeit. Noch wichtiger: Nach der Auswertung zeigen wir Ihnen, wie Sie fatale sozialrechtliche Fehler bei der Krankschreibung vermeiden, um Ihr Krankengeld nicht zu gefährden.
Ein Burnout allein reicht rechtlich oft nicht aus, um langfristig abgesichert zu sein. Achten Sie bei Ihrem Arztbesuch zwingend auf die Diagnose auf der Krankschreibung (AU):
Redaktionell geprüft am: 28.04.2026
Wichtig: Dieser Test ist eine Orientierungshilfe und stellt keine medizinische Diagnose dar. Für eine rechtssichere Krankschreibung, den Bezug von Krankengeld oder die Beantragung einer Reha ist zwingend die Untersuchung und Diagnose durch einen Arzt (Hausarzt, Psychiater) oder Therapeuten erforderlich.
Ja, aber nur indirekt. Da "Burnout" kassenrechtlich keine anerkannte Hauptdiagnose für psychotherapeutische Behandlungen ist, übernimmt die Kasse die Kosten für eine Psychotherapie oder einen Klinikaufenthalt nur, wenn Ihr Arzt eine begleitende psychische Erkrankung (wie z. B. Depression, Anpassungsstörung oder Angststörung) diagnostiziert. Ein reines "Burnout-Coaching" wird von den gesetzlichen Kassen nicht bezahlt.
Ja. Bei Erwerbstätigen ist in der Regel die Deutsche Rentenversicherung (DRV) der Kostenträger für eine medizinische Rehabilitation ("Kur"). Der Fokus liegt dabei auf psychosomatischen Kliniken. Ziel der Reha ist es, Ihre Erwerbsfähigkeit zu erhalten und zu verhindern, dass Sie frühzeitig in die Erwerbsminderungsrente abrutschen.
Nach einem schweren Burnout sollten Sie nicht von 0 auf 100 in den Vollzeitjob zurückkehren. Das Gesetz sieht hierfür die stufenweise Wiedereingliederung (Hamburger Modell) vor. Dabei fangen Sie beispielsweise mit 2-3 Stunden täglich an und steigern sich über Wochen hinweg. Sie gelten in dieser Zeit weiterhin als voll krankgeschrieben und beziehen Krankengeld, bis Sie die volle Stundenzahl wieder erreicht haben.
Unsere Ratgeber und Generatoren basieren auf der strikten Auswertung aktueller Gesetzestexte. Sie werden von Jan (Projektleitung) & Team entwickelt und durch unser Netzwerk aus Fachberatern regelmäßig auf fachliche Korrektheit geprüft.
Wichtiger Hinweis: Unser Tool generiert Standarddokumente zur Selbsthilfe und ersetzt keine anwaltliche Einzelfallprüfung.
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