Wichtiger Hinweis & Triggerwarnung

Die Beschäftigung mit Trauma-Symptomen kann belastend sein und sogenannte Flashbacks auslösen. Wir fragen in diesem Test nicht nach den Details Ihres Erlebnisses, sondern nur nach Ihren aktuellen Gefühlen. Sollten Sie sich während des Tests überflutet, panisch oder extrem verzweifelt fühlen, brechen Sie bitte ab. In akuten Notlagen wenden Sie sich sofort an die Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 (kostenlos, 24/7). Opfer von Gewalt erreichen das Hilfetelefon unter 116 016.

Test: Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS & kPTBS)

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Test
Anonym & Sicher
Zur Übersicht: Psychische Erkrankungen

Fachlich geprüft | Stand: 28.04.2026

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Nach einem traumatischen Erlebnis – sei es ein Unfall, Gewalt, Missbrauch oder ein anderer schwerer Schicksalsschlag – findet die Seele oft keine Ruhe mehr. Flashbacks (das plötzliche Wiedererleben), ständige Wachsamkeit und emotionale Taubheit können den Alltag unerträglich machen. Oft wissen Betroffene nicht, ob ihre Reaktionen "normal" sind oder bereits das Vollbild einer Traumafolgestörung zeigen.

Mit diesem Test können Sie Ihre Belastungen behutsam einordnen. Er orientiert sich an den diagnostischen Kriterien der WHO (ICD-11) und hilft bei der Unterscheidung zwischen einer einfachen und einer Komplexen PTBS (kPTBS). Nach der Auswertung zeigen wir Ihnen auf, welche Kostenträger (Krankenkasse, Berufsgenossenschaft oder Opferentschädigung) für Ihre spezielle Therapieform zuständig sind.

WICHTIG: Wer bezahlt die Trauma-Therapie?

Je nachdem, was Ihnen widerfahren ist, sind unterschiedliche Kostenträger im Sozialrecht für die schnelle Hilfe zuständig:

Strategie-Tipp: Kostenerstattung nutzen. Eine PTBS sollte zwingend von speziell ausgebildeten Trauma-Therapeuten behandelt werden. Da diese Kassenplätze extrem rar sind, haben Sie bei der Krankenkasse sehr gute Chancen, über das Kostenerstattungsverfahren (§ 13 Abs. 3 SGB V) eine Behandlung in einer spezialisierten Privatpraxis bezahlt zu bekommen, wenn Kassen-Therapeuten keine Kapazitäten haben.
Wichtiger Hinweis: Dieser Online-Test liefert keine medizinische oder psychiatrische Diagnose. Er dient ausschließlich der Selbsteinschätzung. Traumafolgestörungen sind hochkomplex. Eine rechtsverbindliche Diagnose (nach ICD-11) darf nur durch approbierte Fachärzte oder psychologische Psychotherapeuten gestellt werden.
Hinweis zur Datenspeicherung: Ihre intimsten Antworten bleiben privat. Die Auswertung dieses Tests erfolgt zu 100 % lokal im Speicher (localStorage) Ihres Browsers. Es werden keine Daten an unsere Server übermittelt.
Technischer Hinweis: Um Ihr Test-Ergebnis als PDF für Ihr Erstgespräch beim Arzt herunterzuladen, nutzen Sie bitte Browser wie Chrome, Firefox oder Safari. In der Google-App funktioniert der PDF-Download oft nicht.

Redaktionell geprüft am: 28.04.2026

Bitte schätzen Sie ein, wie stark Sie durch die folgenden Beschwerden im letzten Monat beeinträchtigt waren:

Schritt 1 – Erinnerungen & Vermeidung (Klassische PTBS)
Schritt 2 – Emotionen & Selbstbild (Komplexe PTBS)

(Tritt häufig nach lang andauernden Traumatisierungen auf)

Schritt 3 – Vertrauen & Beziehungen (Komplexe PTBS)
Schritt 4 – Die rechtliche Einordnung & Krise
Schritt 1 von 4

Wichtig : Dieser Test ist eine Orientierungshilfe und stellt keine medizinische Diagnose dar. Eine PTBS oder kPTBS kann nur von erfahrenen psychologischen Psychotherapeuten oder Psychiatern diagnostiziert werden. Für rechtliche Ansprüche (Krankengeld, Opferentschädigung, Berufsgenossenschaft) ist die ärztliche Dokumentation zwingend erforderlich.

Clerion – Entlastung in der Bürokratie

Wenn Sie nach einem Trauma Anträge beim Versorgungsamt (GdB), der Berufsgenossenschaft oder der Opferentschädigung stellen müssen, löst die Kälte der Behördensprache oft enormen Stress aus. Clerion nimmt Ihnen diesen Stress. Die KI übersetzt Behördenbriefe einfühlsam und formuliert Ihre Anträge und Widersprüche als fertige PDF-Dokumente.

Häufige Fragen (FAQ) zur PTBS

Was ist der Unterschied zwischen PTBS und komplexer PTBS (kPTBS)?

Eine klassische PTBS entsteht oft nach einem einmaligen, kurzen Trauma (z. B. Autounfall, Überfall). Die Komplexe PTBS (kPTBS) entsteht meist nach langanhaltenden, sich wiederholenden Traumatisierungen, aus denen eine Flucht unmöglich schien (z. B. jahrelanger Missbrauch in der Kindheit, häusliche Gewalt). Zusätzlich zu den PTBS-Symptomen kommen hier massive Probleme in der Emotionsregulation, Schwierigkeiten in Beziehungen und ein tiefes, negatives Selbstbild hinzu.

Wird die EMDR-Therapie von der Krankenkasse bezahlt?

Ja. Die "Eye Movement Desensitization and Reprocessing" (EMDR) ist eine der weltweit wirksamsten Methoden zur Trauma-Verarbeitung. Sie ist vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) als offizielle Kassenleistung anerkannt, sofern sie im Rahmen einer umfassenden Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie oder analytischen Psychotherapie bei Erwachsenen mit PTBS angewendet wird.

Bekomme ich wegen einer PTBS einen Schwerbehindertenausweis?

Das ist sehr oft möglich und sinnvoll. Eine PTBS kann je nach Schweregrad zu erheblichen "sozialen Anpassungsschwierigkeiten" führen. Das Versorgungsamt vergibt hierfür, je nach Ausprägung der Symptome (z. B. Vermeidungsverhalten, Panikattacken, sozialer Rückzug aus Hobbys und Beruf), oft einen Grad der Behinderung (GdB) von 30 bis 50 oder sogar mehr, was Ihnen weitreichenden Kündigungsschutz sichert.

Quellen & weiterführende Links

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