Verletztengeld-Rechner
Mit diesem Verletztengeld-Rechner kannst du unverbindlich abschätzen, wie hoch das Verletztengeld der Berufsgenossenschaft (BG) nach einem Arbeitsunfall oder bei anerkannter Berufskrankheit ausfallen kann.
Grundlage ist dein Arbeitsentgelt vor dem Unfall. Der Rechner orientiert sich an der üblichen Berechnung von rund 80 % des maßgeblichen Regelentgelts, begrenzt durch das Netto.
Die Berechnung dient ausschließlich der Orientierung. Maßgeblich sind die Entscheidung und Berechnung der zuständigen Berufsgenossenschaft.
Hinweis: Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung. Alle Inhalte dienen der allgemeinen Orientierung. Bei Unsicherheiten wenden Sie sich bitte an eine anerkannte Beratungsstelle oder einen Rechtsanwalt.
Zuletzt geprüft: 02.01.2026
Wie das Verletztengeld grob berechnet wird
Vereinfachte Formel (Orientierung):
Verletztengeld ≈ 0,80 × (Regel-Brutto) pro Tag, aber nicht höher als das Netto.
Auf den Auszahlungsbetrag können noch Abzüge für Renten- und Arbeitslosenversicherung anfallen, je nach Vorschrift der BG.
Beispiel (vereinfacht)
Brutto = 3.500 € / Monat → 80 % = 2.800 € (Monat). Wenn dein Netto 2.400 € ist, wird der Bruttoanteil oft nicht über das Netto hinaus ausgezahlt — Auszahlung ≈ 2.400 € (vor Abzügen). Für 30 Tage wäre das anteilig: 2.400 € × (30 / 30) = 2.400 € (vereinfacht).
Wichtige Hinweise
- BG-Regelungen können von Fall zu Fall abweichen. Manche BGs verwenden eigene Bemessungsregeln.
- Verletztengeld ist keine Pauschale — die BG prüft Anspruch, Dauer und Berechnungsgrundlage.
- Bei Unsicherheit: Bescheide/Erklärungen der BG genau lesen und ggf. Widerspruch prüfen.